Das sagte der UN-Sonderbeauftragte für den Irak Nikolay Mladenov. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim heute unter Berufung auf Reuters berichtete, haben die Meinungsverschiedenheiten unter den Parlamentariern bislang die Bildung einer neuen Führung im Irak verhindert. Dies würden schwerwiegende Folgen für die Stabilität des Landes haben. Dem Bericht zufolge hat Mladenov alle Abgeordneten des irakischen Parlamentes aufgerufen, an der bevorstehenden Parlamentssitzung, auf der eine neue Führung Führung für das Land gewählt werden soll, teilzunehmen. Die Sitzung soll am morgigen Sonntag stattfinden. Sollte es dem Parlamentariern nicht gelingen, sich auf eine neue Führung zu einigen, so werde dem Land totales Chaos drohen, so Mladenov. Dieser Zustand sei lediglich im Interese derer, die nicht gewollt seien, Frienden und Stabilität im Irak zu sehen.